Scharf - Restaurant in Thailand

Zu scharf, um wahr zu sein – der Chilli-Schock

Die thailändische Küche hat mir wieder mal einen gehörigen Strich durch mein Verdauungssystem gemacht. Nachdem ich mit Jibjoyce aus Singapur zurückgekommen bin, mußte sie ersteinmal eine große Mahlzeit aus Thaifood zu sich nehmen. Immerhin hatte sie Thailand mehr als 48 Stunden verlassen und in Singapur stand das Essen einmal nicht an erster Stelle, sondern Sightseeing, weil die Zeit knapp war. Wir hatten zwar in SIngapur vor unserer Abreise noch ein ausgiebiges Mahl in einem chinesischen Restaurant zu sich genaommen, und danach nur im Flugzeug gesessen, aber Thailänder scheinen ständig hungrig zu sein. Oder es liegt einfach in Jibjoyce Familie 🙂 Bei Jibjoyce und ihrer Familie habe ich immer den Eindruck, dass die alle drei Stunden ein mehrgängiges Menü verdrücken können…

Richtig gut essen kann man eben nur in Thailand

IMG_0208Wir also wieder zu unserem gemütlichen Restaurant an der mehrspurigen Schnellstraße, das so leckeres Essen macht. Normalerweise bekommt es mir dort immer hervorragend. Diesmal hat Jibjoyce aber in ihrem Überschwang „extra spicy“ bestellt, und dementsprechend war der Schärfegrad des Essens. Während des Essens ging es noch, weil ich dazu ein großes kaltes Bier getrunken habe und sich die Wirkung des Chilli so in Grenzen gehalten hat. Aber zu scharf war trotzdem zu scharf:

Zu scharfes Essen sorgt für eine unruhige Nacht

Uns hat dann leider eine unruhige Nacht erwartet – auch Jijoyce hatte sich deutlich übernommen und ihrem Magen mehr Schärfe zugemutet, als dieser vertragen konnte. Ich fühlte mich die ganze Nacht beschissen – Sodbrennen und ein Gefühl als wenn ich einen Becher Rohrfrei zu mir genommen hätte. Dementsprechend häufig hat mich mein angeschlagenes Verdauungssystem auch auf die Toilette geschickt. Und es hat aus sämtlichen Körperöffnungen böse gebrannt beim Toilettengang. Morgen gibt es ein ganz harmloses neutrales  Omelett mit etwas gekochtem Reis.

Ohne Irgendwelche Gewürze. Bevor sich in meinem Inneren alles auflöst. Manchmal sehne ich mich nach einem labberigen Toastbrot mit Butter und Marmelade…

Über den Autor Markus

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