Diese 7 Dinge können Dich in Thailand urplötzlich umbringen!

Thailand ist ein schönes Land, aber es ist etwas mehr Achtsamkeit als in Deutschland angesagt. Denn es gibt hier eine Reihe von Fallen, die schnell zum Tode führen können. Die Reihenfolge sagt nicht unbedingt etwas über die Gefährlichkeit aus, ich bin dabei völlig willkürlich vorgegangen.

1. Kokosnüsse

Kokosnüsse sind lecker und gesund und die Kokospalmen sind ausgesprochen dekorativ, geradezu der Inbegriff von Sonne, Strand und Meer. Was aber viele Menschen nicht wissen: Von Kokospalmen in Thailand (und an anderen Orten auch) geht eine tödliche Gefahr aus. Denn reife Kokosnüsse, die sich vom Baum lösen, verwandeln sich dabei in todbringende Geschosse auf ihrem Weg Richtung Boden. Eine Kokosnuss, die von einer Palme herunterfällt und einen am Kopf trifft, kann einen ohne weiteres töten. Also aufgepasst beim Aufenthalt unter Kokospalmen. Zum Glück werden an stark besuchten Stränden die Nüsse geerntet, um fatale Unfälle zu vermeiden.

2. Elektrizität

Elektrizität in Thailand

Elektrizität in Thailand

Strom ist ein unentbehrlicher Helfer im Alltag. Leider entsprechen weder thailändische Elektroinstallationen noch viele in Thailand verkaufte Elektrogeräte westlichen Sicherheitstandard. Elektroinstallationen verfügen meist über keine Schutzschalter, Metallgehäuse von Elektrogeräten sind nicht geerdet, aus Verlängerungskabeln minderer Qualität werden oft abenteuerliche Kabeldickichte aufgebaut, weil die Häuser häufig nicht mit genügend Steckdosen ausgestattet sind. Sicherungen werden gerne überbrückt, Hausinstallationen sind oft nicht leistungsstark genug ausgelegt.

Niemals mit feuchten Händen Elektrogeräte anfassen! Ich habe es mehrfach erlebt, das Elektrogeräte der Thailändischen Marke „Otto“, die glaube ich, nichts mit dem deutschen Versandhaus zu tun hat, außen unter Spannung standen. Nicht stark, aber stark genug, um ein leichtes Kribbeln zu verspüren. Ebenso habe ich schon einen Reiskocher dieser Marke in Flammen aufgehen sehen und einen Mixer mit einem unangenehmen Geruch nach Kabelbrand beim laufenden Betrieb. Ich rate zu qualitativ hochwertigen Elektrogeräten aus japanischer Produktion wie Panasaonic oder Hitachi, keine einheimischen Marken und kein China-Schrott! Und traue niemals der Hausinstallation. Draußen empfiehlt es sich, nach Unwettern vorsichtig zu sein. Elektroleitungen werde in Thailand grundsätzlich im Freien an Masten  aufgehängt, die nicht immer im besten Zustand sind. Nach Unwettern können zerstörte Elektrokabel, die auf die Straße hängen, zur Gefahr werden. Tritt nicht allzu oft auf, kann aber vorkommen…

3. Herzschlag beim Schwimmen

Es kommt gerade in den Touristenorten häufiger mal vor, dass jemand im Wasser beim Schwimmen einen Herzschlag erleidet und stirbt. Die Kombination aus mangelhafter Fitness, Alkoholkonsum und schwülwarmer Witterung kann das menschliche Herz schnell über seine Belastungsgrenze heinaus beanspruchen. Insbesondere ältere Mitbürger und Raucher sind hier besonders gefährdet. Schwimmen ist eine Supersache, mit der Du Dich in Thailand fit halten kannst. Aber alles in Maßen. Wie gesagt, die knallende Sonne, die schwüle Luft und das warme Wasser können ziemlich auf den Kreislauf gehen. Und es ist nicht schön, wenn man auf einmal bäuchlings mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibt…

4. Treppenstufen

Treppen in Thailand

Treppen in Thailand

Es mag banal erscheinen und vielleicht auf den ersten Blick unverständlich. Warum sollen gerade Treppenstufen in Thailand gefährlich sein? Nun, Thailänder sind sehr kreativ im Umgang mit Beton und Mörtel. Sie halten aber weniger von Dingen wie Wasserwaagen und Zollstöcken. Das Resultat: Treppenstufen haben oft nicht immer dieselbe Höhe und dieselbe Steigung. Steile können mit niedrigeren Stufen abwechseln, breite mit schmalen, Die Treppen wurden improvisiert errichtet und so, dass es eben am Ende passt.

Zum Beispiel das Treppenhaus in unserem Wohnblock: Es stellt besonders in leicht angeheitertem Zustand eine Herausforderung da und erfordert volle Konzentration. Große Vorsicht ist auch bei Treppen in Außenanlagen geboten, beispielsweise in Tempelanlagen. Ein Treppensturz aus größerer Höhe kann schnell fatale Folgen haben, wenn Kopf oder Wirbelsäule ernsthaft verletzt werden – bis hin zum unverhofften Ableben. Vorsicht im Eingangsbereich von Geschäften. Man hat manchmal Absätze und Schwellen, wo man nicht unbedingt damit rechnet. Auch halbmeterhohe Kantsteine sind keine Seltenheit.

5. Straßenverkehr

Straßenverkehr in Bangkok

Straßenverkehr in Bangkok

Besonders für Neulinge gefährlich: Der Straßenverkehr in Thailand. Unbedingt aufpassen und nicht pennen! Beim Überqueren von Straßen als Fußgänger besonders aufpassen, denn Thailand hat Linksverkehr! Wer aus Deutschland kommt, und an Rechtsverkehr gewöhnt ist, guckt eventuell in die falsche Richtung und wird dann unverhofft überfahren. Ansonsten gilt: Nie selber was überraschendes machen.

Die Thais geben sich alle Mühe, niemanden zu überfahren und nehmen auch auf Tiere große Rücksicht. Ich habe hier nur ganz selten überfahrene Tiere gesehen. Also: Beim Überqueren von Straßen gleichmässig rübergehen, nicht plötzlich stehenbleiben oder sonst verwirrende Manöver unternehmen. Ähnliches gilt auch beim Autofahren. Immer schön defensiv fahren, nicht auf irgendwelchen Verkehrsregeln beharren, dann passiert meistens auch nichts.

6. Giftschlangen

Es gibt in Thailand einige Giftschlangen, die sehr giftig sind und deren Biss innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen kann. Die bekannteste und spektakulärste ist sicherlich die Königskobra. Allerdings ist die Königskobra keineswegs die giftigste Schlange. Es gibt noch wesentlich giftigere und vor allem auch beisslustigere Arten. Als Laie sollte man jedenfalls Schlangen in weitem Bogen aus dem Weg gehen. Meistens sind die Schlangen zwar in bewohnten Gegenden nicht anzutreffen, sicher ist das aber keineswegs. Jibjoice hat mir jedenfals versichert, dass es nur zwei Häuserblocks weiter unweit des Klongs sehr wohl noch vereinzelt Schlangen gibt. Wie giftig die im Eizelnen sind weiss ich nicht. Ich werde auch nicht den Versuch machen, es herauszufinden. Es gibt außer Schlagen noch einige andere Tiere in Thailand, denen man besser aus dem Weg geht, aber dazu schreibe ich in einem gesonderten Artikel bei Gelegenheit noch mehr.

Abseits befestigter Gegenden, in Wäldern und sumpfigen Landschaften, besonders in Nationalparks und Naturschutzgebieten solltest Du besser etwas die Augen offen halten…

7. Drogen

Drogen sind zum einen gesundheitsgefährdend, weil dem Körper abträglich. In Thailand kommt hinzu, dass schon geringe Mengen Drogen dazu führen können, dass man wegen Drogenhandels angeklagt wird, wenn man von der Polizei damit aufgegriffen wird. Das wird einen zwar nicht unbedingt plötzlich umbringen, aber langfristig um so sicherer. Denn zehn oder zwanzig Jahre in einem Thai-Gefängnis wird kaum ein Europäer lebend überstehen. Ein Langzeitaufenthalt in einem thailändischen Gefängnis ist für einen europäischen Ausländer so gut wie ein Todesurteil. Schlimmstenfalls kann einem auch im Vorfeld schon etwas passieren. Wer in Thailand mit Drogen angetroffen wird, hat nichts zu lachen. Und das Argument „Eigenbedarf“ zieht hier in den wenigstens Fällen. Schon bei geringen Mengen wird gewerbsmäßiger Drogenhandel unterstellt – mit den entsprechenden Konsequenzen.

Bildnachweis:

Bungar candi 120608-0343 krw“ by Wibowo Djatmiko (Wie146) – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Über den Autor Markus

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