Ein Auto wird geweiht – Mit „Lucky“ beim Mönch auf dem Berg

Ich weiß nicht, ob alle Thailänder es so hand haben, aber unser Auto, das von Jibjoyce inzwischen auf den schönen Namen „Lucky“ getauft worden ist, mußte erst einmal von einem Mönch eingesegnet werden, damit wir damit allzeit gute Fahrt haben, nichts Schlimmes passiert und uns unser Fahrzeug nur Glück bescheren möge. So sind wir dann direkt nach der Übergabe im Autohaus aufgebrochen. Ziel war ein auf einem Berg gelegener Tempel undweit eines bedeutenden Nationalparks (die genaue Lage werde ich noch eruieren). „Unser Tempel“, ich bin dort mit Jibjoyce und ihrer Familie vor einem Jahr schon einmal gewesen, um Buddhas Segen zu erbeten..

Der Suzuki Ertiga – ein tolles Auto

DSC04203Ich muß ja zugeben, ich war erst etwas skeptisch. Ein Auto aus indonesischer Produktion, das von Suzuki eigentlich erst für den indischen Markt konzipiert worden war… Aber der Ertiga ist die Wucht. Er liegt wie ein Brett auf der Straße, ist leise, komfortabel, unglaublich geräumig und verfügt über eine angemessene Ausstattung mit allen möglichen elektrischen Einstellsachen, einem extra Klimagebläse für die Rücksitze, enorme Kopfhöhe und Platz für bis zu 6 oder 7 Personen. Aber auch zum Transportieren sperriger Gegenstände oder umfangreicher Einkäufe ist der Wagen bestens geeignet, wenn man die Sitze umklappt. Die Fahrt zum Tempel war jedenfalls zu komfortabel wie schon lange nich mehr und ich habe wie ein Engelchen auf dem Beifahrersitz geschlafen.

Ein Mönch als Autofreak?

Auf dem verdammt steilen Tempelberg angekommen – der Ertiga hat die Steigung souverän bewältigt – trafen wir dann auch propt einen Mönch, der einen sehr netten Eindruck machte und das Auto in allen EInzelheiten unter die Lupe genommen hat und lange mit Jibjoyces Daddy gefachsimpelt hat, bevor er zu dem religiösen Part übergegangen ist, der bemerkenswert schnell erledigt war.

Anschließend sind wir dann die Stufen bis zum eigentlichen Tempel hochgekletter, wo ich zu dem dickbäuchigen Buddha gebetet habe…

Ürigens, einen tollen Blick hat man von der Plattform auf dem Berggipfel. besonders im Morgengrauen wirkt die Landschaft unten wie vergoldet, wenn die Sonne aufgeht. Heute war es aber bewölkt und eher dunstig und der Blick somit nicht ganz spektakulär, zumal wir erst Nachmittags da waren

Auf dem Rückweg haben wir noch bei Bekannten vorbeigeschaut, die sich ganz in der Nähe supergünstig ein Grundstück mit Haus gekauft haben, von dem sie sich erhebliche Wertsteigerungen ind er Zukunft erhoffen. Aber auch wenn die Ausbleiben sollten, ist es zumindest eine tolle Wohnlage in einer einmalig schönen, grünen Landschaft.

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Auch der Rückweg verlief bestens – auf dem Rückweg haben wir irgendwo kurz vor Bangkok an einem Restaurant an der Autobahn gehalten, wo Jibjoyce, ihr Vater und die ebenfalls mitgeführte Oma noch schnell ein mehrgängiges Menü verzehrt haben, das gefühlt wieder für eine ganze Großfamilie gereicht hätte.

Jetzt steht „Lucky“ auf dem Parkplatz vor unserem Wohnblock und Jibjoyce größte Sorge ist jetzt eine Autoalarmanlage, damit dem neuen Familienmitglied bloß nichts Schlimmes passiert. Ich halte eigentlich nicht viel von den Dingern, weil die hauptsächlich Fehlalarme produzieren. Aber das ist eine andere Sache…

Über den Autor Markus

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